Capocolonna

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Im Herzen der Magna Grecia

Das Kap ist ein felsiges Vorgebirge mit dem Tempel Hera Lacinia, westlich am Eingang des tarentinischen Meerbusens.

Bis zum 17. Jahrhundert wurde es „Capo delle Colonne” genannt, da an dieser Stelle mehrere Säulen des Tempels Hera Lacinia standen. Ihre Bedeutung geht auf die Anzahl der historischen Elemente zurück, die an diesen Ort gebunden sind, der sich auf das ionische Meer erstreckt. Unglücklicherweise wurde es zu Steinbrucharbeiten für eine Festung, den Hafen und die örtlichen Fürstenpaläste benutzt, bis schließlich nur noch eine Säule stehen blieb als Aussicht für die Matrosen, aufgerichtet zwischen den Trümmern.

Auf dem Vorgebirge zeigt sich heute auch eine Wallfahrtskirche, welches der Madonna von Capo Colonna gewidmet ist. Ein Madonnenbild wurde San Luca zugeschrieben, aufgrund der dunklen Hautfarbe im Gemälde. Nach der Tradition wurde das Bild von türkischen Piraten genommen. Nachdem es ihnen nicht gelang es in Brand zu stecken und sie das Schiff nicht bewegen konnten, warfen sie es ins Meer. Es wurde von einem Fischer am Strand gefunden, der es bis kurz vor seinem Tode aufbewahrte und nur dann den Besitz preisgab. Das Bild im byzantinischen Stil wurde in der Kathedrale von Crotone aufbewahrt und eine nächtliche Prozession findet jedes Jahr am dritten Sonntag im Mai zur Wallfahrtkirche von Capo Colonna statt, um an das Wunder zu erinnern.

Neben der Wallfahrtskirche erhebt sich auch der Turm von Nao, welches bis zum 17. Jahrhundert zurück reicht.

Capo Colonna ist jedes Jahr das Ziel von Pilgerreisen für das Fest der Madonna von Capo Colonna.